Ein Grab ist kein Geschenkeladen

Traurig aber leider wahr. Immer wieder wird uns erzählt, dass Gestecke, frische Blumen Kerzenhaltern vom Grab gestohlen werden. Auch vor Elektro-Grablichter, die gerade 2 Euro kosten, wird nicht Halt gemacht. Was sind das Menschen, die so etwas tun? Und vor allem, was will man mit solchen Dingen? Ein Grablicht für 2 Euro zu nehmen und sie auf eigene Grab stellen? Oder die Blumen auf ein anderes Grab legen oder der Freundin mit zubringen? Haben die Menschen überhaupt keine Skrupel, das Grab ihrer Angehörigen mit diesem Diebesgut zu schmücken? Ehrt man so die Toten? Ich persönlich finde das ganz traurig und armselig.

Auf einigen Friedhöfen können Tierbesitzer zusammen mit ihren Haustieren ihre letzte Ruhe finden.

Die Bestattungskultur hat sich in Deutschland in den letzten Jahren erheblich verändert,  dies ist mir als Bestatter nicht verborgen geblieben.Für Tierbesitzer gibt es seit ein paar Tagen die Möglich zusammen mit ihren Haustieren ihre letzte Ruhe finden. Dies ist aber nur auf einigen Friedhöfen möglich.  Nun das man Menschen das Lieblingstier mit gibt, ist nichts nun wirklich nichts Neues. In diversen Gräbern der Antike in den verschiedensten Kulturkreisen sind Beweise dafür zu finden.

Ich sehe diese Friedhöfe mit gemischten Gefühlen. Auf der einen Seite sehe ich ältere Menschen die mit ihrem genauso alten Hund durchs Leben trotten. Kaum oder gar nicht  beachtet von anderen Menschen, aber der Hund ist immer nah und an ihrer Seite. Hier habe vollstes Verständnis für den Wunsch nach einem gemeinsamen Begräbnis.

Auf der anderen Seite sind hier noch so viele Fragen offen. Die Gräber kosten zwischen 1380€ und 2300€ für 6 bis 12 Urnen. Die Ruhefrist beträgt 15 bis 20 Jahre. Und hier fangen schon die Fragen an. Normalerweise müssen die abgelaufenen Jahre für ein Grab nachgekauft werden. Wie ist es aber hier? Erfahrungsgemäß haben Tiere eine kürzere Lebenserwartung als Menschen. Wenn also Fiffi vor dem Herrchen stirbt und Herrchen noch 15 Jahre lebt. Müsste er dann das Grab komplett neu kaufen? Oder wird das früher verstorbene Tier konserviert? In eine Urne gepackt und aufbewahrt? Und was, wenn der Mensch zuerst stirbt? Was passiert mit dem Tier? Ich frage mich aber ob das Tier eingeschläfert werden muss, wenn der Mensch stirbt? Aber wie soll das in der Praxis funktionieren? Auf der Internetseite des Anbieters habe ich auf diese Fragen keine Antwort gefunden.

Eigentlich eine zeitgemäße Idee die wir auch unterstützen werden, aber ich glaube die Sache ist noch nicht ganz durchdacht. Ich werde mich mal an den Anbieter wenden und ihm meine Fragen stellen und werde die Antworten natürlich nachreichen.

Herzliche Grüße

Ihr Bestatter aus Duisburg

Erinnerungsbaum-Programm

Leider haben die Bürgerproteste nichts gebracht. Die Ortsbild prägenden Platanen an der Mercatorstraße in Duisburg wurden gefällt. Eine schöne Allee ist für immer verschwunden. Wir haben uns entschieden das ” Erinnerungsbaum-Programm” ins Leben zu rufen.

Baum

Hierbei wird für jede Baumbestattung die wir arrangieren dürfen, ein kleiner Baumsämling in ausgewählten Waldgebieten im Ruhgebiet gepflanzt. Es ist ein schöner Weg um Ihre Liebsten mit einen bleibenden Denkmal zu ehren. Mit diesen Programm möchten wir sicherstellen, dass auch künftige Generationen die Schönheit von Bäumen und Wäldern genießen können – Ein bleibendes Erbe.

Herzlichst Bestattungen Baumann – Ihr vertrauensvoller Bestatter in Duisburg

 

Würden Sie ein kleineres Bestattungsunternehmen wählen?

Bei der Auswahl eines Beerdigungsunternehmen gibt es verschiedene Dinge zu beachten. Warum immer ein großes Bestattungsinstitut wählen?

Natürlich steht es jeden frei ein “großes” Bestattungsunternehmen zu wählen, in dessen Fuhrpark sich 2 neue Mercedes E-Klassen befinden. Die Räume mit Marmor oder edelsten Teppichen ausgelegt sind und sich mindestens 5 Eichensärge in den Ausstellungsräumen befinden. Man sollte sich hier mal fragen, wie es dazu gekommen ist, dass diese Unternehmen so viele Statussymbole vorweisen können. Nun was spricht dagegen ein kleineres Unternehmen wählen, eigentlich nichts.
Mehrere Studien haben gezeigt, dass kleinere Unternehmen viele Vorteile gegenüber großen Unternehmen bieten wie z.B. :
- Ein höheres Maß an persönlichem Service.

- Günstigere Angebote sind möglich, da kein großer Kostenapparat

dahinter steht der den Preis nach oben treibt.

- Sie können direkt mit dem Eigentümer sprechen

- Freundlichere und zugänglichere Mitarbeiter

- Keine wechselnden sondern nur einen festen Ansprechpartner.

- Flexibleres und schnelleres reagieren auf die individuellen Wünsche

- Mehr Zeit für Ihre Fragen

- Trauerfeiern werden nicht wie am Fliesband abgearbeitet mit immer der gleichen   Dekoration, sondern werden individuell gestaltet.

Dies sind nur einige Vorteile die kleinere Bestattungsunternehmen bieten.
Im Vergleich zu anderen Bestattungsinstitute, sind wir ein etwas kleineres Bestattungsunternehmen in Duisburg. Wir legen großen Wert auf Respekt, persönliche Betreuung, außergewöhnlichen Service, Kostentransparenz und einen liebevollen Umgang mit den Verstorbenen.

“Kleiner” zu sein kann also auch etwas Positives haben.
Familien für die wir da sein dürfen, können dies bestätigen.

Ihr Bestatter aus Duisburg

 

Kurzmitteilung

Von Seriosität ist bei den Medien – im Fall der Germanwings-Katastrophe- nichts zu merken. Unethische Fotoaufnahmen von Trauernden und Angehörigen werden ohne deren Einwilligung veröffentlicht. Was genauso unmöglich ist, sind Fotos und die Veröffentlichung des gesamten Namens des mutmaßlichen Täters und dessen Umfeld. Dessen Angehörige befinden sich ebenso in einer schwierigen Lage und sind bereits Anfeindungen und Drohungen ausgesetzt. Was dort geschehen ist, ist furchtbar und traurig. Die Medien sollten mit Zurückhaltung, Besonnenheit und Umsicht über dieses tragische Unglück berichtet werden – im Sinne aller Angehörigen.

Kritik an Medien nach dem Flugzeugabsturz

Der tragische Flugzeugabsturz in den südfranzösischen Alpen am Dienstag hält die Welt in Atem. Ich war schockiert und konnte dieses Unglück nicht fassen.

Auch die Medien waren am Anfang betroffen. Aber ich übe offen Kritik an der Berichterstattung

Schon wenige Minuten nach Bekannt werden des Absturzes des Germanwings-Airbus auf dem Flug von Barcelona nach Düsseldorf ging es in sämtlichen Medien los. Sondersendungen wurden gesendet, und Programme geändert. Experten wurden gefragt und Hypothesen formuliert. Aber manchmal geht es zu weit. Trauernde werden von dutzenden Mitgliedern der Presse auf Schritt und Tritt begleitet. Und immer mehr laufen die Berichte aus dem Ruder.

Natürlich müssen die Medien ihren Informationsauftrag erfüllen. Zugleich stehen sie unter hohem Erfolgs- und Quotendruck.

Auch finde ich persönlich es fragwürdig, warum die Politiker alle zur Unglücksstelle mussten. Sie konnten doch nichts machen. Und dann die Aussagen von Herrn Gabriel. Es ist ein furchtbarer Anblick. Das war glaube ich jeden anderen  Menschen auch schon bewusst, wie es dort aussehen muss.  Meiner Meinung nach hätten die Politiker lieber zu dem Camp fahren sollen, in dem die Angehörigen untergebracht sind und dort Ihr Beileid bekundet. Aber einfach zur Absturzstelle zu fahren, das hat etwas von Schaulust.

Der Flugzeugabsturz ist eine furchtbare Tragödie daran besteht kein Zweifel. Aber das die Medien dieses Sache so ausschlachten und so genannte Experten machen Aussagen die überhaupt nicht nachgewiesen sind. Trauernde Mitschüler an der Schule in Haltern von der Presse regelrecht belagert und trauernde Angehörige mit Teleobjektiven aufgenommen werden. Oder das die vollständigen Daten des mutmaßlichen Mörders und Co-Piloten und dessen kompletten  Familie in die Öffentlichkeit gezerrt werden, finde ich nicht n Ordnung. Nicht damit man mich falsch versteht ich kann die Tat nicht gutheißen und bin schockiert über den Absturz. Aber Presse und die anderen Medien sollten etwas mehr Respekt vor den trauernden Familien haben. Lasst die Menschen doch einfach mal in Ruhe und lasst sie vor allem in Ruhe trauern!

Bestatter mit Hawaiihemd

Was man nicht alles erlebt oder sieht bei einer Bestattung. Neulich war ich auf einen kleinen Friedhof um eine Bestattung nicht in Duisburg, sondern in Moers durch zuführen. Als die Trauerfeier vorbei gewesen ist, kam ich auf dem Rückweg von der Grabstelle an einer anderen Grabstelle vorbei . Hier warteten Angehörige auf einen Bestatter von einem anderen Institut. Es war mir sofort klar, dass es um eine stille Verabschiedung am Grab handelte. Irgendwann bemerkte ich einen kleineren etwas fülligeren Mann, der sich der Gruppe näherte.

Dieser Mann trug ein farbenfrohes Hawaii-Hemd und Ledersandalen. Er erinnerte mich ein wenig an Bud Spencer in Banajoe. In seiner Hand hielt er eine Plastiktüte von einen Discounter (A…) Wie sich herausstellte war dieser Mann nicht etwa einer der Angehörigen, oder gar Friedhofsbesucher. Es war der Bestatter der sich mit den Angehörigen getroffen hat, um   eine Urne beizusetzen. Und in der Tüte befand sich die Urne die er transportiert hatte.

In diesem Fall viel mir wieder Samson von der Sesamstraße ein und ich musste mich seinen Worten anschließen :”Ui ui ui”. Es spielt auch keine Rolle, ob die Bestattung in Duisburg oder Moers oder anderswo statt findet. Bei einer Bestattung sollte der Bestatter sich anmessen kleiden.  Ich bin nicht konservativ, aber ich empfinde das als respektlos gegenüber den Verstorbenen und den Angehörigen. Auch von der Kleidung mal abgesehen, eine Plastiktüte zum Tragen einer Urne ist ein absolutes NO GO.

Einen würdevollen Abschied hat jeder verdient. Urnen die wir zur letzten Ruhe begleiten dürfen, werden ausschließlich in einer extra angefertigten Urnentrage aus edlen Holz getragen.

Ihr Bestatter aus Duisburg

 

Müssen Bestatter psychologisch geschult sein?.

Vor einigen Tagen erreichte uns folgende Frage.

Sehr geehrte Damen und Herren,                                                                                      mich persönlich würde es mal interessieren, ob Bestatter für den Umgang mit Trauernden eigentlich grundsätzlich psychologisch geschult werden? Ich bin seinerzeit bei der Beerdigung meiner Mutter an einen ziemlich groben Klotz geraten, der mich schon am Telefon ungeduldig angefaucht hat, weil ich vor lauter Weinen einfach nicht sprechen konnte                                                                                                                                            Mit freundlichen Grüßen                                                                                                   Sabine Parek                                                                                                                                                                          Guten Tag Frau Parek,                                                                                                     vielen Dank für Ihre Frage. Es ist so das Bestatter leider kein geschützter Begriff ist. Jeder kann sich eine Gewerbeanmeldung holen und sich dann Bestatter nennen. 2004 absolvierte ich mit Erfolg die Ausbildung und Prüfung zum “Geprüften Bestatter” vor der Handwerkskammer Düsseldorf -  dies ist in der Branche eher selten, da es keine Pflicht ist eine Ausbildung zu machen. In dieser Ausbildung wird man auch psychologisch geschult.

Natürlich kann können auch Lehrgänge besucht werden. Ich habe 2012 an einen solchen Lehrgang teilgenommen um mein Wissen aufzufrischen. Leider ist dies auch keine Pflicht. Viele Bestatter die als Quereinsteiger tätig werden, überschätzen sich und sind meistens nicht in der Lage aufgrund fehlender Sachkompetenz und mangelnden Einfühlungsvermögen auf Angehörige wirklich einzugehen. Aber es gibt auch Bestatter bei denen ist die Ausbildung schon 30 Jahre her, hier bleibt schon mal das Wissen auf der Strecke.

Ich finde man sollte sich immer Zeit nehmen für Angehörige. Vor einiger Zeit rief mich eine Angehörigere mehrmals im Monat an um sich Informationen geben zu lassen. Man muss dazu sagen, der Sterbefall war noch nicht eingetreten und die Familie wollte sich für den Fall der Fälle absichern.

Ein halbes Jahr später ist der Trauerfall dann leider eingetreten. Die Tochter erzählte mir, dass sie mit einigen Bestattern telefoniert hätte um Auskünfte zu erhalten. Was ja auch legitim ist. Zwei  Bestatter waren von ihren Anrufen nicht so angetan und einer meinte zu ihr genervt” Das habe ich Ihnen doch schon letzte Woche alles erzählt”. So etwas mache ich nicht, mich können die Angehörigen immer anrufen oder bei mir vorbei kommen. Bei einer Tasse Kaffee und etwas Gebäck unterhalte ich mich gerne mit Menschen und beantworte alle ihre Fragen. Ein offenes Ohr ist immer wichtig, auch wenn der Sterbefall noch nicht eingetreten ist.

Herzliche Grüße                                                                                                                  Marco F. Lenzen

Ihr Bestatter in Duisburg

 

Fünf Jahre lang saß eine Amerikanerin tot in ihrem Auto und niemand hat etwas gemerkt.

Kurzmitteilung

Pia F. saß 5 Jahre tot in ihrem Auto. Niemand vermisste die Amerikanerin. Selbst ihre neun Geschwister hätten sich offenbar nicht um sie gekümmert.

Quelle Focus Online

Man kann es kaum nachvollziehen, dass so etwas möglich sein soll. Wer jetzt aber denkt das würde nur in den USA passieren, dem ist aber nicht so. Leider kennen wir das auch in Duisburg. Allerdings ist der Tod in der Wohnung eingetreten.  Über ein Jahr lag die Verstorbene in ihrer Wohnung in einen Mehrfamilienhaus.Selbst der bestialische Gestank der im Hausflur war, hat niemand nachgesehen was den Geruch verursacht hat.

Traurig so sterben zu müssen. Ich erinnere mich noch an Zeiten aus meiner Kindheit, wo Nachbarn öfters einfach vorbeikamen um Kaffee zu trinken oder ein kleines Schätzchen zu halten. Diese Zeiten sind leider vorbei. In der heutigen Gesellschaft findet sich kaum die Zeit längere Gespräche zu führen. Immer wenn ich einen von meinen Nachbarn treffe, unterhalte ich mich gerne mit ihnen. Da ich es trotz Facebook, Twitter und Co. immer noch das persönliche Gespräch bevorzuge.

Ihr Bestatter in Duisburg

Er war es immer und wird es immer sein – Mr. Spock

Kurzmitteilung

Ein trauriger Tag für alle “Star Trek”-Fans – der Schauspieler Leonard Nimoy ist im Alter von 83 Jahren gestorben. Berühmt wurde er als Mr. Spock und mit dem vulkanischen Gruß: “Lebe lange und in Frieden.”nimoy

Wer kannte ihn nicht, den Vulkanier mit den spitzen Ohren. Als Kind durfte ich Samstags nach dem Baden immer Raumschiff Enterpreis schauen. Mit Captain Kirk, Pille und MR. Spock. Ein Held aus Kindertagen ist von uns gegangen.

Leonard Nimoy war in der vergangenen Woche in eine Klinik eingeliefert worden.Sein letzter Tweet, den er am 23. Februar schrieb, hat rückblickend betrachtet etwas vorausschauendes gehabt. Er schrieb” A life is like a garden. Perfect moments can be had, but not preserved, except in memory. LLAP” (Das Leben ist wie ein Garten. Man kann perfekte Augenblicke erleben, aber niemals festhalten. Außer in der Erinnerung. LLAP, die  Abkürzung des bekannten Vulkaniersgrußes “Live long and prosper - Lebe lange und in Frieden “.

Los Angeles – Leonard Nimoy ist im Alter von 83 Jahren in Los Angeles aufgebrochen in die unendlichen weiten……..